Lost Generation (Teil 3)

01.03.2004:
Wolfgang Raker aus Westerkappeln

Teil 1 Teil 2 Teil 3

 

Der Abend brachte nicht gerade üppige Fahrten, das Trinkgeld stimmte zumindest.

Genug Zeit, um auf dem Markt eine Currywurst oder Kartoffelpuffer zu essen, oder einen Kaffee zu trinken.

 

Die Weihnachtszeit ist ein undurchsichtiges Geschäft; zumeist fahren zwei Paare nach Hause, häufig jedoch nur in einen der Stadtteile, selten nach Außerhalb. Es kommt auch schon mal vor, dass jemand - ungewollt, im Zuge von zuviel Alkoholgenuß - von der Clique getrennt ist und durch die Stadt stolpert und dann irgendwann merkt, dass er nach Hause muß. Das sind dann lukrative Fahrten, sofern der nicht den Wagen vollkotzt.

 

Um halb zwei klingelt das Handy:

"Hallo, Rott, Dr.Rott, sie wollten mich am Irish Pub abholen, sind sie frei?"

"Na klar, das war doch abgemacht, kommen sie raus?" entgegne ich.

"Wir stehen draußen, wie lange dauert es , bis sie da sind?"

"Bin gleich da!"

Das hatte ich vergessen; ich wollte doch vor dem Pub warten.

 

Es dauert etwa 3 Minuten und ich halte vor dem Irish Pub. Draußen steht der Dr., lässig, den Mantel offen, eine Hand in die Tasche seiner Hose gesteckt, die Krawatte locker um seinen Hemdkragen gehängt, den Kragen hochgestellt... Neben ihm zwei Typen im ähnlichen outfit, allerdings eher vom Typ 'Versicherungsvertreter' oder 'BWL' - er, so, als wollten sie noch jemandem etwas andrehen oder die Schilderung ihrer Erfolgsstory ins Ohr drücken.

 

Dr. Rott hat mich erkannt und tritt auf mich zu, sich mit einer winkenden Geste von den Anderen verabschiedend. Beim Einsteigen kommentiert er die Szene:

"Kaum zu glauben, und mit denen habe ich mal den Unikeller leergesoffen, jeder von uns hat da mindestens einen Gebrauchtwagen gelassen..."

Ich kann es mir nicht verkneifen und hake nach:

"Sind richtig abgedriftet, die Herren, nicht? Machen nicht gerade einen relaxten Eindruck!"

Mein Fahrgast entgegnet sichtlich frustriert:

"Nee, die sind schon so alt, wie ihre Väter, erwarten nichts mehr, halten sich für unangreifbar, belächeln ihre Studentenzeit und sehen in jedem, der 'was Anderes als BWL oder Jura studiert, hat einen Looser, vielleicht geht 'n Ing. noch durch, fürchterlich..."

Der promovierte Jurist beginnt mich zu interessieren. Ich frage weiter: "Und wie ist das bei ihnen, haben sie noch 'was vor , gibt's da noch Sehnsüchte?"

Mit dieser Frage hatte ich offensichtlich etwas bei Herrn Dr. Rott ausgelöst!

"Haben sie Lust, mit mir etwas zu trinken, ich würde mich gerne mit ihnen unterhalten, in irgendeiner Kaschemme, so richtig abgerissen, wo man nicht auf diese nassforschen Typen trifft."

 

In dieser Stadt gibt es offensichtlich nur aufstiegsorientierte Krankenhausbetriebswirte oder Juristen mit Wirtschaftsschwerpunkt und solche Typen, die dir nach dem fünfzehnten Bier irgendwas von 'Umsatz', 'Controlling' oder 'cash flow' in die Ohren blasen, oder so Landschaftsgärtner mit Bart und Nickelbrille, die dich irgendwann darauf hinweisen, dass sie überzeugte Vegetarier und Greenpeace-Sympatiesanten sind...

 

"Als ich meine Frau hier kennenlernte, gab's nur Lehrer, Sozialpädagogen und Sozialwissenschaftler. Eine von denen hat mir doch tatsächlich erzählt, sie vögelte nur noch ohne Penetration und ihr Freund verstehe das; Penetration sei nicht notwendig, klitoraler und vaginaler Orgasmus und so'n Scheiß und außerdem Herrschaftsausübung!

Gila-Susannes Freundin hat mir dann später erzählt, dass sich da so'n Hochstabler eingenistet habe, Kurt, glaube ich, hieß der, hat jeder irgendwas von Sympatiesantenszene vorgebebrasselt, Ensslin, Bader und diese Typen, 2.Juni und so'n Scheiß und sich von der Einen 300 Mark geliehen, den Kühlschrank leergefressen und alle - ohne Wissen der Anderen - im Bett gehabt.

Keine hatte zunächst was verlauten lassen, aber als 'rauskam, dass der das auch in Münster gemacht hatte und in Göttingen, Gießen, da hat Rosa den dann angezeigt. Die liefen mit rosa Latzhosen rum, hielten sich für aufgeklärt, feministisch überlegen und waren genauso heiß wie alle anderen Weiber auch!

Bei uns in Göttingen gab's wenigstens so ewige Studenten, Bart, Nickelbrille, lange Haare seit '68, Selbstdreher, ab und an mal 'n Piepken, jobben in 'ner Kneipe und - wichtig, ganz wichtig - die lassen dich in Ruhe...

Sie scheinen nicht oberflächlich zu sein, was machen sie eigentlich, das ist doch nicht ihr Hauptjob, Soziologie, Lehrer, oder sowas!?"

 

"Eigentlich bin ich zum Geld verdienen hier, ich brauch' den Job! Ich könnte eher Schluß machen, das geht. Wohin? Übrigens - ich bin Lehrer, Politik, Deutsch, Geschichte."

Geradezu entsetzt seine Antwort: "

Oh, nein, nicht Lehrer, auch das noch!"

Das interessierte mich nun doch und ich fragte zurück:

"Wenn ich nicht wüsste, dass sie freiberuflicher Anwalt sind, würde ich jetzt fragen, ob sie zufällig der persönliche Referent unseres Kanzlers sind, das zum Thema 'faule Säcke'..."

Noch'n Klischee...

 

Er lacht und entgegnet etwas gequält:

"Nee, um Gottes Willen! Ich glaub' ich hab 'nen Schaden gekriegt während meiner 20-jährigen Ehe, ich bin nämlich mit einer 150%-igen Lehrerin verheiratet, noch, oder wieder, wie man's nimmt..."

 

Ich bringe den Wagen zum Hof, tanke auf und sauge durch, stecke das Geld in den Tresor, werfe die Schlüssel ein und melde mich bei der Zentrale ab, sage, ich hätte fürchterliche Kopfschmerzen.

Das geht!

 

Der 'Jurist' hat im Fahrerbüro Platz genommen und sich einen Kaffee aus dem Automaten gezogen. Die Atmosphäre scheint ihm zu gefallen, alte Ausgaben der 'Bild Zeitung' liegen verstreut auf dem Tisch, im übervollen Aschenbecher fackelt der Rest einer Selbstgedrehten ab. Ich ziehe ebenfalls einen Kaffee, schwarz und wir einigen uns auf die 'Kleine Pinte'. Das ist die Kneipe, in der ich irgendwann die Begegnung mit 'Lissy' machen durfte... Wir nehmen uns ein 'Taxi' und setzen uns ab.

 

Die 'Kleine Pinte' ist voll bis auf den letzten Platz - viele gibt es davon ohnehin nicht - die meisten Gäste stehen am Tresen, lehnen an der Wand. Auf einer Eckbank ist ein Paar mit sich beschäftigt, er hat seine Hände überall, sie verdreht ihre Augen im Kopf, er bleibt offensichtlich beim Bier, sie hat - zumindest sieht sie so aus - ihren 10. Martini in der Blutbahn.

 

Die Atmosphäre scheint meinem Begleiter zu gefallen und er steht - kaum angekommen - im Zentrum der Begierde einer gealterten, hochtoupierten Frau, so um die 60, die versucht, einen gepflegten Eindruck zu machen und ihre in die Jahre gekommene 'Hitze' zu überspielen. Irgendwann habe ich die mal nach Hause gefahren.

 

Sie bestellt sich einen 'Weißwein', 'leicht gekühlt' und betont dann lautstark mit einem Blick auf meinen Begleiter, wohl weil sie vermutet, er sei Weintrinker, sie trinke immer Weißwein, 'leicht gekühlt und trocken'. Bei Dr. Rott kann sie damit nicht landen und kippt den Wein in einem Zug weg. Anschließend folgen mehrere Biere und mindestens fünf Wachholder...

 

Ich kann es kaum erwarten, mich mit meinem 'Juristen' zu unterhalten und frage direkt:

"Was meinten sie mit 'ich bin seit 20 Jahren verheiratet, immer noch, oder wieder...?"

"Nun, meine Frau, ich nenne sie Suse, haben sie ja bereits kennengelernt, nicht! Wir haben uns zum ersten Mal in Osnabrück im Unikeller gesehen und unsterblich ineinander verliebt. Ich glaube, nein ich bin sicher, wir haben in der ersten Nacht Sex gehabt, die ganze Nacht. Am nächsten Morgen saß ich dann bei ihr in der Küche, sie wohnte in einer 'WG' mit noch drei weiteren Studentinnen. Als die dann alle nach durchzechter Nacht in der Küche auftauchten, hatte ich nach nicht einmal 10 Minuten die erste handfeste Diskussion an der Backe.

In der Nacht hatte ich das Gefühl, neben einer der schärfsten Frauen gelegen zu haben, die hatte alles d'rauf, hat sich nach oben gesetzt, geschrien bis der Nachbar an die Wand klopfte, es mir gemacht, dass ich dachte, mein Rückgrat sei weich, die küssen konnte, wie eine Göttin. In der Küche erkannte ich sie nicht wieder, sie saß da wie umgewandelt!

Plötzlich saß ich allein unter vier Studentinnen, die mir etwas von 'Wir werden nicht als Mädchen geboren - wir werden dazu gemacht 'und' schon beim Stillen gestattet die Frau dem Sohn mehr Nähe als der Tochter' und so'n Scheiß in die Gehörgänge bliesen und ich wollte doch nur mein Ei essen, ein schönes Croissant mit Butter und Orangenmarmelade genießen und meinen Kaffee und danach wieder mit ihr ins Bett!

Die ganze Woche über schlägst'e dich mit irgendwelchen Leuten herum, kennst deren Lebensgeschichten auswendig, kennst den ganzen Dreck, die Milieus, haust da Leute 'raus, denen du am liebsten aus dem Weg gehen würdest und hängst dann am Sonntagmorgen mit solchen Tanten in irgendeiner WG herum, statt im Bett zu liegen, Sex zu haben und Orangenmarmelade auf einem frischen Brötchen zu geniessen...

Bereits da hätte ich endgültig die Finger von ihr lassen sollen, das wäre besser gewesen!"

 

Das verstand ich nicht: "Aber sie sind doch 20 Jahre verheiratet und wie ein Weichei sehen sie nicht gerade aus, oder täusche ich mich da!?"

Er: "Sind sie verheiratet?"

Ich: "Ja, noch, aber das Ende zeichnet sich ab."

"Kinder?"

"Ja, drei, ganz kleine."

"Na klasse, schon ausgerechnet, was dir da noch bleibt?"

"Ja, ist mir nicht so wichtig, ich liebe meine Kinder und möchte nur, dass es ihnen gut geht."

"Und deine Frau, saugt die dich ab, oder geht da was mit Vereinbarungen?"

"Wir können uns einigen, sie ist eigentlich eine richtige Frau, hübsch, hat Stolz, keine Emanze und eine klasse Mutter!"

"Und wieso gehst du dann?"

"Lange Geschichte - 'auseinander gelebt' würde es nicht erklären."

"Freundin?"

"Ja, beim Taxi fahren kennen gelernt, Juliette, richtig hübsch und im Bett - Wahnsinn, ist aber nicht der Grund für die Trennung!"

"Bier, Whisky?"

"Ich möchte wohl 'n Weizen und vorher einen Vernet."

"Bringen sie uns bitte ein Weizen und einen Vernet und einen Scotsh mit etwas Eis!"

"Ich hab'nur Southern Comfort"

"O.K., dann bringen sie eben den, aber einen doppelten bitte!"

 

Die 60-jährige hatte das gehört und versuchte es mit einem 'mir auch so einen Komfort', doch die Wirtin wiegelte ab "Lass´ man sein Helga, bleib' beim Bierchen und deinem Wacholder, die Herren wollen sich unterhalten!"

 

Das 'die Herren' klang abwertend, denn wir hatten die gewohnte Samstagabendstimmung in gewohnter Zusammensetzung gestört.

Ich kannte das; irgendwann würden Roger Withaker, Celin Dion oder Michelle jedes ernsthafte Gespräch verunmöglichen und einige Gäste zum Tanzen bewegen, meistens vor der Musikbox oder auf einer freien Fläche, meistens irgendwo in der hinteren Ecke.

 

"Ja was denn nun, wieso bist du 20 Jahre verheiratet und stellst fest, du hättest schon nach der ersten Nacht das Ganze beenden sollen?"

 

"Wir haben uns wieder getroffen, im Uni-Keller, etwa vier Wochen später und es war wieder klasse. Zuerst waren wir im 'Merlin', bei Ulla, da konntest du richtig lecker essen und dann wieder zu ihr. Kaum waren wir in der Wohnung - die anderen Grazien waren wohl unterwegs - da setzte sie sich auf den Küchentisch, schob ihren Minirock noch höher und deutete an, dass ich sie 'nehmen' sollte, was ich dann auch tat.

An dem Abend habe ich erstmalig eine Variante erlebt, die ich nur vom Hörensagen kannte, aber lassen wir das. Es kam, wie es eigentlich nicht sollte - sie wurde schwanger, ich hatte gerade mein Staatsexamen gemacht, machte mein Refrendariat in Papenburg, sie war mitten in den Prüfungen zum ersten Staatsexamen, Lehramt. Wir haben dann geheiratet, sie wollte unbedingt ein Kind. Wir sind dann nach Göttingen gezogen, haben richtig groß geheiratet, Dana kam auf die Welt, ist jetzt 19, Suse machte ihr Refrendariat in Leer. Irgendwann waren wir dann fertig, ich stieg in eine Kanzlei ein, promovierte, Suse wurde arbeitslos, machte Kurse für Wiedereinsteigerinnen in den Beruf.

Gila war es, die dann Parties organisierte, Herrn Trallalla und Frau HeHeHe einlud, sich gerne als 'Frau Dr. Rott anreden ließ', ich wollte einfach meine Ruhe, die Leute gingen mir auf den Sack! Wenn wir mal bei ihren Eltern in Bissendorf waren - Tommy Bayer besingt dieses Kaff in einem Song, jetzt schreibt der Bücher, so Gaby Hauptmann für Männer - dann traf sie sich meistens mit ihren damaligen Tanten aus der WG.

Du kannst Dir nicht vorstellen, was die für Metamorphosen durchgemacht haben - die Eine, Rosa hieß die, die hat genau das erreicht, was die damals schon propagiert hat, keinen Sex mehr, denn ihr Mann - Frauenarzt, top-Praxis - packt sie nicht mehr an, hat halboffiziell eine total tolle Freundin, dafür hat sie die Kinder als Geiseln. Was glaubst du, wieviel der abdrückt, wenn die sich scheiden lassen! Gut versorgt und ohne Sex!

Die Andere, promoviert in Sozialwissenschaften, hat irgendwas mit Frauenbeschneidungen in Afrika gemacht, hat sich 'nen Garten-Landschaftsbauer aufgerissen, der jetzt im Allgäu irgendwas mit ökologischer Unternehmensberatung macht und Geld scheißt.

Aber der Hammer ist die andere Tante, die auch Lehrerin geworden ist, Textiles Gestalten und so, die immer von 'Fair-Kaffee' gefaselt hat und 'fairem Welthandel'. Die hat 'nen Typen geheiratet, der drei so fast food Läden im Franchise betreibt und ebenfalls Geld druckt.

Das ist immer das gleiche Spiel - die quatschen zwar mit einem Kerl, der zuhören kann und sanft ist, aber wenn die schon vögeln, dann wachen die doch lieber auf 'ner weißen Ledercoach im Loft auf, als auf der Matratze neben einem arbeitslosen Lehrer oder Sozialpädagogen!

Von meinen Anwaltskollegen sind die meisten mit 'ner Lehrerein verheiratet.

Die faseln dir allen möglichen Scheiß vor, aber glaub' ja nicht, dass die so uneigennützig sind, wissen alles besser, können zu allem und jedem etwas sagen! Versuch' mal 'nen Handwerker zu finden, der für ein Lehrerehepaar arbeitet - kaum zu finden...

Bei uns ging's dann irgendwann schief, weil sie im Kloster Ohrbeck einen Typen getroffen hat, der 'easy hier und jetzt lebte', Heilpraktiker mit eigener Praxis, Traditionelle Chinesische Medizin, Reiki. Das muß Eindruck auf sie gemacht haben, außerdem kann man damit punkten, da fällt das Interesse am Geld verdienen nicht so auf, das klingt so ethisch und darauf fahren die Frauen ab!

Ich blieb in Göttingen, sie ist mit Dana nach Osnabrück gezogen.

Wegen unserer Tochter sahen wir uns dann öfter als von mir gewünscht.

Suse hat dann eine Stelle als Lehrerein in Osnabrück gekriegt, A 14, der Typ entpuppte sich dann irgendwann als Frauenversteher, der gerne streichelt und zuhört und offensichtlich Suse's Schwäche für heftigen Sex ignorierte.

Dann war sie einige Zeit mit einem Kollegen zusammen, der lebte allein in einem 40 qm-Appartment, mehr ist dem nicht geblieben - Frau, achzehn Jahre verheiratet, drei Kinder.

Ich nehme an, dass Gila irgendwann klargeworden ist, dass 'Kreta über Ostern', 'Roses im Sommer' und 'Dolomiten im Winter' erst einmal auf Eis liegen würden mit dem Typen.

Sie hat dann das passende Absprungargument gefunden - er sei noch zu sehr mit der Trennung von Frau und Kindern befasst und könne nicht loslassen. Sie könnten aber Freunde werden...

Das kommt immer gut, dies: 'Wir können Freunde bleiben...'

Wir haben uns dann öfter getroffen, hatten tollen Sex und haben uns ein Haus in Wallenhorst gekauft. Dana fand das klasse, sie fand ohnehin - das hat sie mir mal gestanden - ich sei der einzige richtige Mann in Mama's Leben gewesen, sie könne diese Typen, die Mama da angeschleppt hätte, auf den Tod nicht ab, das seien gar keine richtigen Männer!

Als mal ein abgewiesener Verehrer von Dana nach der Disco mit dem Motorrad hinter ihr hergefahren ist und vor dem Haus Randale machte, hat der Kerl von Suse sich zu dem gesetzt und versucht, mit dem zu reden. Dana meinte, das sei so'n typisches Weichei gewesen, ich hätte dem garantiert einen eingeschenkt, womit sie recht hatte.

Irgendwann am Kamin hat sie mich mal gefragt, warum alle Frauen in Mama's Alter so seien und ob sie sich alle solche Typen suchten, ihre Lehrerinnen seien fast alle so!?

Sie wolle auf jeden Fall nicht einen dieser Typen...

Mein Gott, hatte die mir damit aus der Seele gesprochen!

Wir waren dann wieder zusammen und sind das immer noch."

 

(c) 2004 by Wolfgang Raker